Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Daher zeigen wir hier die verschiedenen Ausführungen der NSU-MAX im Bild.
Die kleinen Bilder dienen der Vorschau. Klickt man sie an, wird das Bild im größeren Format geladen.
NSU 251 OSL 1952 (77 kByte) |
Vorgängermodell der MAX war die NSU 251 OSL aus der
erfolgreichen OSL Baureihe. Die OSL Baureihe wurde vor dem Zweiten Weltkrieg von 1933 bis 1940 gebaut. Nach der Unterbrechung durch den Krieg begann 1948 die Nachkriegsproduktion mit einem nur wenig geänderten Modell. |
| Ende 1952 kam die MAX auf den Markt. Sie schlug ein wie eine Bombe.
Brüllende 17 PS (13 kW) aus 250 ccm Hubraum waren ein Haufen Holz. Und das nicht etwa in
einem ausgesprochenen Sportmotorrad, sondern in einem Motorrad für Jedermann, welches
auch noch zuverlässig sein sollte. Die MAX, später dann STANDARDMAX genannt, besaß kleine Halbnaben-Trommelbremsen und einen kleinen flachen Kraftstofftank mit 12 l Inhalt. |
| Die SPEZIALMAX erhielt den größeren "Büffeltank" mit 14 l Inhalt und die Aluminiuim-Vollnabenbremsen, welche die Bremsleistung deutlich verbesserten. Durch diese Änderungen wirkt die SPEZIALMAX erheblich bulliger als die vergleichsweise zierliche STANDARDMAX, obwohl Rahmen, Gabel, Räder und Kotflügel von den Abmessungen her identisch sind. |
| Das deutlichste äußere Erkennungsmerkmal der SUPERMAX sind die zwei außenliegenden hinteren Federbeine, welche das im Rahmen liegende Zentralfederbein der STANDARD- und SPEZIALMAX ablösten. Im Detail unterscheiden sich jedoch fast alle Blechteile der SUPERMAX etwas von denen der SPEZIALMAX. |
Dies waren die Serienmodelle der MAX, welche jedermann beim NSU-Händler seines Vertrauens kaufen konnte. Neben diesen frei verkäuflichen Modellen gab es aber auch noch die berühmten Wettbewerbsmodelle und einige spezielle Varianten für den Export.
|
| Erste Wahl bei Geländefahrten, besonders mit Beiwagen, war die
GELÄNDEMAX: Die GELÄNDEMAX war eine reine Wettbewerbsmaschine, die von 1955 bis 1960 jedes Jahr die Deutsche Meisterschaft im Gelände gewann. Die ersten GELÄNDEMÄXe besaßen ein größeres 21" Vorderrad mit Bereifung 3.00-21 und eine entsprechend verlängerte Gabel (aus zwei Seriengabeln zusammengeschweißt). Spätere Ausführungen besaßen ein serienmäßiges 19" Vorderrad (Reifen 3.25-19), dafür aber außerhalb der Vorderradgabel liegende Federbeine. |
Der Motor war leistungsgesteigert und wies eine Leistung irgendwo zwischen 19 und 25 PS auf.
Weitere äußere Erkennungsmerkmale der GELÄNDEMAX waren:
Neben den wenigen "echten" Geländemäxen, die bei NSU in der Abteilung
Fahrversuch gebaut wurden, gab es eine ganze Reihe von nachgebauten Geländemäxen, die
von den Fahrern unter mehr oder weniger Verwendung von original Geländemax-Teilen selbst
zusammengebaut wurden.
MAX-Modellreihe |
||||
| MAX-Schraubertips | e-mail-Adressen |
Stand: 09.04.06